Montag, 15. Dezember 2014

Servus Südinsel

Ok, jetzt ist es schon über 2 Wochen her, dass wir auf die Südinsel übergesetzt sind und seit dem ist  auch viel passiert hier! 

Marlborough Sounds, welche man mit der Fähre passiert
Immer wieder trafen wir uns mit den 4 erwähnten Jungs Kilian, Simon, Victor und Philipp und auf jedes Mal folgte auch ein langer, emotionaler, herzzereißender Abschied. :D

Unsere Art, den ersten Advent zu feiern (man beachte die Kerze!!!) :D
Also nach zwei Tagen in Picton, wo wir mit der Fähre ankamen, machten wir uns langsam auf den Weg nach Nelson, der nächstgrößeren Stadt. Unterwegs übernachteten wir wieder an tollen, einzigartigen Orten, wo wir ohne unser Auto womöglich gar nicht hinkommen würden.

Einfach mal den Moment genießen

Nach ein paar Tagen erreichten wir dann Nelson, wo für drei Nächte ein Autoparkplatz in der Stadt unser Stellplatz war. Immerhin trafen wir Philipp und Simon wieder, die in Nelson grade wwooften und mit denen wir das Centre of New Zealand erklommen, also den geografischen Mittelpunkt Neuseelands. Hört sich jedoch spektakulärer an als es ist. :D
Außerdem trafen wir uns noch mit 2 anderen Jungs aus unserem Abijahrgang, die ebenfalls in der Nähe wwooften. Mit Pick und Klaas also, machten wir auch noch eine Tagestour und starteten einen Teil des Abel Tasman Great Walks (Neuseeland hat 9 Great Walks, die ca. 40-70km lang und besonders schön sein sollen).

Abel Tasman Walk
Dieser Great Walk zum Beispiel, zeichnet sich durch Wege über traumhafte Strände und Küsten aus. Am Abend verbrachten wir die Nacht wieder wunderschön am Meer mit Bier und Lagerfeuer.


Am nächsten Tag dann, traten wir selber unseren nächsten Wwoofingplatz für die nächste Woche an. Mal wieder total abgelegen mitten im Nirgendwo begrüßten uns Esther und Lars, sowie deren 15 jähriger Sohn Marcus. Vor 12 Jahren sind sie aus Dänemark ausgwandert und leben seit dem hier und sprechen außerdem sogar ziemlich gut deutsch. Unsere Hauptaufgabe bestand für 3 Tage auf Haus und Hund Sam aufzupassen, während die Familie zur Absolventenfeier der Tochter nach Wellington fuhr. Für Sam war es das erste mal so lange Zeit ohne ein einziges Familienmitglied und die Traurigkeit war ihm auch spürbar anzumerken.

Sam
Am zweiten Tag bekamen wir Besuch von Kilian, Philipp, Simon und Victor um den 2. Teil des Hobbits noch mal anzusehen. Sobald die Familie wieder da war, ging es nämlich ab ins Kino zum 3. Teil, der grade frisch erschienen ist!

Jetzt haben wir den Hobbit in seinem Heimatland geguckt
Beim wwoofen zählten außerdem noch ein paar Gartenarbeiten zu unseren Tätigkeiten, wie Pflanen wässern, Broccoli, Zuccinis und Porree einpflanzen, eine Ziege melken und zuletzt noch den Zaun der Ziegenweide reparieren.

Die gemütliche Terrasse mit Blick auf den Fluss
Zu guter letzt die beste Nachicht: Endlich haben wir einen richtigen Job!!! Nachm wwoofen sind wir schließlich mal ein bisschen in der Gegend rumgefahren und haben bei verschiedenen Vineyards und Fruit Orchards angefragt, haben zwar überwiegend Absagen bekommen aber da der Sommer dieses Jahr spät dran ist und auch nicht so warm ist, hat die Beerensaison noch nicht angefangen und so starten wir Ende dieser/Anfang nächster Woche als Beerenpflücker. 

Torben & Jana

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