Nach dem morgendlichen Ziegen melken/ Baby-Ziegen füttern
hörten wir dann über unseren Schüsseln Porrige
die erfreuliche Nachricht: Today, it´s
time for hiking! And it will rain, so come back before 3:00 pm for milking! Die
Aussicht nach einer Woche von der Farm wegzukommen war natürlich sehr
erfreulich gerade weil wir an einem Wasserfall entlang laufen sollten. Auch
wenn der Himmel schon ziemlich nach Regen aussah wurde Gewicht gespart und die
Regenjacke zu Hause gelassen ;) Mit zwei Kameras, einer SD-Karte (…) und ner
Packung Kekse bewaffnet ging es kurz darauf los!
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| Los geht´s! |
Das Ziel war zunächst die Aussichtsplattform mit der Sicht auf
den Wasserfall und danach the top of the Wairere falls. Die erste Hälfte des Weges
stellte sich als recht einfach aber trotzdem wunderschön heraus. Um den
unterschiedlichen Schrittlängen gerecht zu werden passierte es nicht selten,
dass ich vor Jana verschwand und irgendwann hinter ihr, verwirrte Blicke
ihrerseits inklusive, auftauchte ;) Der Grund dafür waren die zahlreichen
kleinen nicht ausgeschilderten Trampelpfade ;)
An der Aussichtsplattform angekommen gab es dann die erste
kleine Pause. Auch wenn die Bilder die Natur nicht ansatzweise so wiederspiegeln
wie wir sie sahen sollten sie zeigen,
dass sich die Wanderung alleine deswegen gelohnt hat ;)
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| Ausblick auf die Wairere Falls |
Der zweite Teil des Anstieges hatte den Namen „Anstieg“ dann
auch redlich verdient, mitunter musste man sich mit Händen nach oben ziehen.
Damit wir gleichzeitig oben ankommen würden bog ich bei einem Schild, welches
auf einen alten zugewachsenen Maori
Wanderpfad wies, ab. Schon nach wenigen Metern sah man, dass hier nicht jeden
Tag ein Wanderer entlangläuft und das eine oder andere mal merkte man erst, dass
man nicht mehr auf dem Maori-Weg war wenn vor einem eine große Kule /ein großer
Baum war. Trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt, denn wir kamen zeitnah am
Wasser an.
Der Ausblick war einfach gigantisch und jeder hatte Zeit
einfach mal das hier und jetzt zu genießen…
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| Ausblick von oben, auf dem Bild bloß leider nicht mal halb so eindrucksvoll wie in echt |
Der darauffolgende Abstieg stellte sich als ganz angenehm
heraus, auch wenn man bei manchen Passagen, welche man joggend verbrachte, die
GoPro herzlich vermisste. Es macht einfach mega Spaß einen Track mit Erde,
Steinen, scharfen Kurven etc. etwas schneller runter zu laufen J
Nach kurzer Zeit waren wir dann auch wieder unten und
stellten fest, dass sich solche 3-4 Stunden Tracks auf jeden Fall lohnen!
Eine
halbe Stunde später waren wir dann wieder auf der Farm…
Die Ziegen (das Unkraut) warten nicht…
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