Samstag, 18. Oktober 2014

Wairere Falls

Nach dem morgendlichen Ziegen melken/ Baby-Ziegen füttern hörten wir dann über unseren Schüsseln Porrige die erfreuliche Nachricht: Today, it´s time for hiking! And it will rain, so come back before 3:00 pm for milking! Die Aussicht nach einer Woche von der Farm wegzukommen war natürlich sehr erfreulich gerade weil wir an einem Wasserfall entlang laufen sollten. Auch wenn der Himmel schon ziemlich nach Regen aussah wurde Gewicht gespart und die Regenjacke zu Hause gelassen ;) Mit zwei Kameras, einer SD-Karte (…) und ner Packung Kekse bewaffnet ging es kurz darauf los! 

Los geht´s!
Das Ziel war zunächst die Aussichtsplattform mit der Sicht auf den Wasserfall und danach the top of the Wairere falls. Die erste Hälfte des Weges stellte sich als recht einfach aber trotzdem wunderschön heraus. Um den unterschiedlichen Schrittlängen gerecht zu werden passierte es nicht selten, dass ich vor Jana verschwand und irgendwann hinter ihr, verwirrte Blicke ihrerseits inklusive, auftauchte ;) Der Grund dafür waren die zahlreichen kleinen nicht ausgeschilderten Trampelpfade ;)


An der Aussichtsplattform angekommen gab es dann die erste kleine Pause. Auch wenn die Bilder die Natur nicht ansatzweise so wiederspiegeln  wie wir sie sahen sollten sie zeigen, dass sich die Wanderung alleine deswegen gelohnt hat ;)

Ausblick auf die Wairere Falls
Der zweite Teil des Anstieges hatte den Namen „Anstieg“ dann auch redlich verdient, mitunter musste man sich mit Händen nach oben ziehen. Damit wir gleichzeitig oben ankommen würden bog ich bei einem Schild, welches auf einen alten zugewachsenen  Maori Wanderpfad wies, ab. Schon nach wenigen Metern sah man, dass hier nicht jeden Tag ein Wanderer entlangläuft und das eine oder andere mal merkte man erst, dass man nicht mehr auf dem Maori-Weg war wenn vor einem eine große Kule /ein großer Baum war. Trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt, denn wir kamen zeitnah am Wasser an.




Der Ausblick war einfach gigantisch und jeder hatte Zeit einfach mal das hier und jetzt zu genießen…

Ausblick von oben, auf dem Bild bloß leider nicht mal halb so eindrucksvoll wie in echt

Der darauffolgende Abstieg stellte sich als ganz angenehm heraus, auch wenn man bei manchen Passagen, welche man joggend verbrachte, die GoPro herzlich vermisste. Es macht einfach mega Spaß einen Track mit Erde, Steinen, scharfen Kurven etc. etwas schneller runter zu laufen J
Nach kurzer Zeit waren wir dann auch wieder unten und stellten fest, dass sich solche 3-4 Stunden Tracks auf jeden Fall lohnen! 

Eine halbe Stunde später waren wir dann wieder auf der Farm…

Die Ziegen (das Unkraut) warten nicht…

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